Sep 21

Ein echter Gentleman beherrscht in jeder Lebenslage die Etikette und verfügt immer über tadellose Umgangsformen. Ob in einem Restaurant oder Hotel, ob an der Bar oder im Verkaufsladen: Wenn Ihnen etwas nicht korrekt erscheint, fordern Sie ruhig Ihr Recht ein – solange Sie dies höflich tun. Reklamationen sollten immer sofort ausgesprochen werden. Ein Dienstleistungsbetrieb wird in der Regel alles daran setzen, Ihrem Wunsch nachzukommen – sofern die Beanstandung gerechtfertigt ist und Sie eindeutig keine Schuld am Missgeschick trifft.

Reklamieren im Restaurant ist Chefsache

Reklamieren - aber richtig!

Wenn Sie etwas Falsches, Verkochtes oder Ungeniessbares auf Ihrem Teller serviert erhalten, dann müssen Sie dies in keiner Weise hinnehmen. In der Regel übernimmt der Gastgeber das Reklamieren. Denn es ist ja auch in seinem Interesse, dass seine Gäste korrekt bewirtet werden. Sollten Sie in einem Spezialitätenrestaurant mit einer Geschmacksnote Mühe bekunden, empfiehlt es sich, sofort beim Kellner nachzufragen. Vielleicht handelt es sich um eine spezielle Gewürzmischung oder exklusive Zubereitungsart. So oder so – bleiben Sie immer gelassen.

Achtung Stolpersteine

Ob im Geschäftsalltag oder Privatleben – es gilt, den stilistischen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden. Lautes, aggressives, zynisches oder unflätiges Verhalten bringt den Reklamierenden garantiert nicht so schnell zum Ziel wie eine sachliche und ruhige Darlegung der Situation. Diese Vorgehensweise gilt überall anzuwenden – im Verkaufsladen genauso wie im Restaurant. Statt ausfällige oder herabwürdigende Kommentare wie «Dieses verkohlte Steak ist für den Schweinetrog, das bezahle ich nicht» sagen Sie lieber: «Ich habe dies bestellt und Sie haben mir das serviert. Bitte nehmen Sie es zurück und klären Sie das in der Küche, merci!». Staunen Sie, wie positiv das ankommt.

Einatmen, ausatmen

Nur die Ruhe kann es bringen. Also nicht aufregen, denn irren ist menschlich. Einfach einen kühlen Kopf bewahren und mit Sachlichkeit, Anstand und Bestimmtheit direkt auf den Punkt kommen. Begleitet von einem wohlgesinnten Gesichtsausdruck und freundlichen Lächeln. Das geschulte Servicepersonal wird dadurch ebenso umgehend wie hilfsbereit mit der Küche Kontakt aufnehmen und das Anliegen in Ihrem Sinne lösen. Und wenn Sie einmal nicht mehr weiter wissen: Einfach Gelassenheit und gesunden Menschenverstand walten lassen.

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Sep 14

Ein echter Gentleman beherrscht in jeder Lebenslage die Etikette und verfügt immer über tadellose Umgangsformen. Das aufdringliche Mithören auf engstem Raum ist für viele Unbeteiligte eine Zumutung. Daher besser Stummschaltung einsetzen bei: Kundenbesuch, Konferenz, Vorstellungsgespräch, Businessmeeting; aber auch Privat in Ruhezonen, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln. Erwarten Sie ein wichtiges Gespräch – Vibrationsalarm einschalten, Anruf annehmen und wenn möglich nach draussen gehen – bei Rückkehr kurz entschuldigen. Betriebliche Interna, Vertrauliches und Privates sollten nicht übers Mobile ausgetauscht werden.

Segen oder Plage

Der Umgang mit Handys

Keine Frage: Handys sind heute nicht mehr wegzudenkende Kommunikationsinstrumente. Richtig eingesetzt, sind sie geniale Garanten für Mobilität und Erreichbarkeit. Doch wenn Ruhe, Konzentration, Privatsphäre oder Entspannungsphasen dauernd mit skurrilen Klingeltönen gestört werden, ist fertig lustig. Wichtig: Es ist so deutlich wie nötig und so leise wie möglich zu kommunizieren. Dabei gilt es, sich kurz zu fassen. Bei Anrufen ist sofort nachzufragen, ob der Gesprächspartner überhaupt frei reden kann. Und: Man kann das Handy auch einfach einmal abschalten. Oder auf den lautlosen Vibrationsalarm stellen.

Achtung Stolpersteine

Ob im Geschäftsalltag oder Privatleben – es gilt, den stilistischen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden. Handyfreie Zonen sind zu respektieren: Standesamt, Kirche, Friedhof, Oper, Theater, Konzert, Kino, Ausstellung, Vorlesung, Vortrag, Seminar, Wartezimmer in Ärztepraxis, Restaurant (Mobile auf dem Tisch = Fauxpas). Ebenso sind alle Sicherheitsbereiche wie Flugzeuge, Spitäler und Tankstellen zu beachten. Sollte das Mobile in einer ungünstigen Situation klingeln, wird der Anruf nicht entgegengenommen und ausgeschaltet. Ein Rückruf mit Entschuldigung (bei nächster Gelegenheit) ist Anstandssache.

Toleranz und Sensibilität

Feingespür im Umgang mit Mobiles gehört heute zu den guten Umgangsformen. Die meisten Menschen fühlen sich vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln gestört, belästigt und genervt, wenn sie ungewollt lautstarken Telefongesprächen zuhören müssen. Das Mobile sollte auch bei gesellschaftlichen Anlässen nur im Notfall benutzt werden. Denn an Partys, Cocktails und Aperitifs kann ansonsten kein vernünftiger Gesprächsfaden gesponnen werden. Und wenn Sie einmal nicht mehr weiterwissen: Einfach Gelassenheit und guten Menschenverstand walten lassen und mit voller Hingabe das gute Gespräch oder die Ruhe geniessen.

Wo finden Sie, sind Handys fehl am Platz?

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Sep 07

Ein echter Gentleman beherrscht in jeder Lebenslage die Etikette und verfügt immer über tadellose Umgangsformen. Alles beginnt mit dem erfolgreichen ersten Auftritt, für den man keine zweite Chance bekommt. Vor allem im Business wird immer das ganze Erscheinungsbild des anderen wahrgenommen und bewertet. Achten Sie deshalb auf Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimme, Sprache sowie gepflegte Haare, Hände und Zähne. Wohlfühlen bedeutet Sicherheit. Ein gesundes Selbstbewusstsein hilft ebenso wie die zielgerichtete, positive Ausstrahlung. Doch das Wichtigste ist Ihre Authentizität: Bleiben Sie immer sich selbst treu – Ihr persönlicher Stil reflektiert Ihr Profil.

Lächeln und Begeisterung zeigen

Der erste Eindruck

Freudiges Lächeln öffnet Herzen und Türen. Ihre gefühlte Begeisterung für Personen, Anliegen und Projekte macht Sie zu einem liebenswerten Menschen. So wirken Sie auch, ohne zu sprechen. Zeigen Sie taktvoll genau so viel Interesse am Gespräch, wie es für Sie vertretbar ist. Ihr ganzer Auftritt soll ein harmonisches Ganzes bilden, das Ihre Persönlichkeit widerspiegelt.

Achtung Stolpersteine

Ob im Geschäftsalltag oder Privatleben – es gilt, den stilistischen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden. Bitte nie mit ausgestrecktem Finger auf Personen deuten oder im Restaurant andere Leute permanent anstarren, halblaut lästern oder augenfällig tuscheln. Fallen Sie Ihrem Gegenüber nicht ins Wort – profilieren Sie sich lieber als aufmerksamer Zuhörer. Bleiben Sie in Ihrem Auftreten immer ehrlich und gradlinig. Maskeraden werden früher oder später entlarvt.

Unbedingt Blickkontakt halten

Ihr Umfeld nimmt praktisch alles wahr, verbal und nonverbal. Halten Sie wenn möglich immer Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber – das macht Sie sympathisch. Die meisten Körperhaltungen lassen grosse Rückschlüsse zu. Wichtig ist, dass Sie mit beiden Beinen fest und sicher auf dem Boden stehen. Daran erkennt man Ihre Standfestigkeit – im Leben und zu einer Meinung. Bewegen Sie sich niemals am Rande einer Veranstaltung, sondern freudig mittendrin. Und wenn Sie einmal nicht mehr weiter wissen: Einfach rundum gut beobachten und den gesunden Menschenverstand walten lassen.

Auf was achten Sie, wenn Sie jemanden zum ersten Mal treffen?

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Aug 31

Ein echter Gentleman beherrscht in jeder Lebenslage die Etikette und verfügt immer über tadellose Umgangsformen. Dresscodes sind eine Wissenschaft für sich. Die Abstufungen reichen von zwanglos, über leicht formell, formell und sehr formell bis hin zu hochoffiziell und hochfestlich. Dazu kommen noch Sonderfälle wie Trachten und Uniformen. Wichtig ist, dass die Kleidung immer an Event, Umstände, Alter und Figur angepasst wird. Generell wirken Kontraste (schwarz-weiss) professioneller als Ton-in-Ton-Kombinationen. Wertschätzung mit Wirkung: Vorgaben für Dresscodes unbedingt einhalten.

Die wichtigsten Dresscodes

Freizeit: Einreiher-Sakko, Hemd/Poloshirt, keine Krawatte, halbhohe Socken
Geschäftstreffen: Klassischer Ein-/Zweireiher, Unihemd, Seidenkrawatte, Kniestrümpfe
Offizieller Geschäftstermin: Dunkler Ein-/Zweireiher, weisses Hemd, Seidenkrawatte, Kniestrümpfe
Abendgala: Schwarzer Smoking, Seidenschleife, Kummerbund oder Weste, Seidenkniestrümpfe, weisses Smokinghemd
Ball/Empfang/White Tie: Schwarzer Frack-Einreiher, weisses Frackhemd, weisse handgebundene Seidenfliege.

Achtung Stolpersteine

Ob im Geschäftsalltag oder Privatleben – es gilt, den stilistischen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden. Krawatten mit Comicfiguren, kindlichen Batikmustern und überdimensionierten Firmenlogos haben keinen Platz in der Businesswelt. Kleider dürfen weder zu eng, zu weit noch zu altmodisch sein. Tabu sind auch sichtbar nackte Wadenbeine, weisse oder gemusterte Socken, braune Schuhe zum schwarzen Anzug oder Hosenträger bei der Abendgala.

Erster Eindruck ist entscheidend

Punkten Sie gleich von Beginn an. Sorgen Sie dafür, dass Verpackung und Inhalt authentisch wirken. Ausser der perfekten Hygiene von Kopf bis Fuss sollten Sie folgende Schwerpunkte im Auge behalten: Die Länge des Jackett reicht über das Gesäss; die Krawatte berührt die Gürtelschnalle; in Hosentaschen gehört nur das Nötigste; Schuhe, Gürtel sowie Strümpfe bilden eine farbliche Einheit; zweireihige Sakkos werden im Sitzen geöffnet und beim Aufstehen geschlossen und einfarbige Hemden sind ideal kombinierbar. Und wenn Sie einmal nicht mehr weiter wissen: Einfach guten Geschmack und gesunden Menschenverstand walten lassen.

Wie ziehen Sie sich an?

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