Geben Sie eine tolle Vorstellung
Ein echter Gentleman beherrscht in jeder Lebenslage die Etikette und verfügt immer über tadellose Umgangsformen. Sowohl in der Geschäftswelt als auch im Privatleben zählt beim Vorstellen und Bekanntmachen nur die Hierarchie. Das Geschlecht spielt bei der Rangordnung keine Rolle mehr. Es wird immer einem Ranghöheren ein Rangniedriger vorgestellt – beispielsweise der neue Mitarbeiter dem Abteilungsleiter. Bei der eigenen Vorstellung nennt man Vor- und Nachnamen – idealerweise begleitet durch die Abgabe bzw. das Austauschen der Visitenkarte.
Noblesse oblige
Akademiker stellen sich nicht mit Titel vor, wogegen derjenige des Gegenübers immer genannt wird. Auch wer selber über keinen Titel verfügt, spricht höflicherweise den Titel des anderen aus. Floskeln sind zu vermeiden. Statt «Gestatten, darf ich mich Ihnen vorstellen» ist das direkte «Mein Name ist Blacky Sockmann, ich bin verantwortlich für das Personalwesen» zu bevorzugen.
Achtung Stolpersteine
Ob im Geschäftsalltag oder Privatleben – es gilt, den stilistischen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden. Oftmals sind bei Vorstellungssituationen – besonders in einer Gruppe – die hierarchischen Verhältnisse schwer abzuschätzen. Anstelle eines vorschnellen Lossprudelns empfiehlt es sich, gut zu beobachten und genau hinzuhören. Vornehme Zurückhaltung verschafft zudem Zeit zum Nachdenken.
Bekanntmachen von Dritten
Beim Vorstellen in einer Gruppe wird immer der neu dazu Kommende der Gruppe präsentiert. Frauen und Männer machen sich dabei selbst bekannt. Beispiele: «Ich heisse Marco Sulser. Ich bin Jutta Carstens. Mein Name ist Josef Burgleitner». Nur den Nachnamen zu nennen, wirkt zu knapp und unpersönlich. Deshalb kombinieren Männer immer den Vor- und Nachnamen; Frauen dürfen sich auch mit «Guten Tag, ich bin Marianna Buzzera» vorstellen. Und wenn Sie mal nicht mehr weiter wissen: Einfach Höflichkeit und gesunden Menschenverstand walten lassen.


















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